>IPv4 & Subnetting: Die Mathematik des Internets verstehen
Subnetting ist der Endgegner vieler CCNA-Prüflinge. Doch wer die binäre Logik einmal verstanden hat, beherrscht das Netzwerk.
- >IPv4-Adresse: 32-Bit, dargestellt als 4 Oktette (z.B. 192.168.1.1).
- >Subnetmaske: Trennt Netzanteil (Einsen) von Hostanteil (Nullen).
- >CIDR (/24): Kurzschreibweise für die Anzahl der gesetzten Bits in der Maske.
Die Anatomie einer IPv4-Adresse
Eine IPv4-Adresse besteht aus 32 Bits. Da Menschen schlecht in Binärcode lesen können, unterteilen wir diese 32 Bits in vier 8-Bit-Blöcke ("Oktette") und schreiben sie dezimal.
Für Menschen lesbar.
Für Maschinen lesbar.
Subnetmasken & CIDR
Woher weiß ein Router, welcher Teil der Adresse das "Netzwerk" (die Straße) und welcher der "Host" (die Hausnummer) ist? Das bestimmt die Subnetmaske.
Die Maske ist eine Folge von Einsen (Netzwerk) gefolgt von Nullen (Host).
| CIDR | Subnetmaske | Anzahl Hosts |
|---|---|---|
| /8 | 255.0.0.0 | 16.777.214 |
| /16 | 255.255.0.0 | 65.534 |
| /24 | 255.255.255.0 | 254 |
| /30 | 255.255.255.252 | 2 (P2P Links) |
Private vs. Öffentliche Adressen (RFC 1918)
Nicht alle IPs sind im Internet routbar. Für lokale Netzwerke (LANs) wurden private Bereiche reserviert. Diese werden per NAT (Network Address Translation) ins Internet übersetzt.
Die "Magic Number" Methode für Subnetting
Um schnell Netze zu berechnen, finde die "Magic Number". Das ist der Wert des letzten gesetzten Bits in der Subnetmaske.
BEISPIEL: /26 (255.255.255.192)
Das 26. Bit liegt im 4. Oktett.
Binär: 11000000
Die letzte "1" hat den Wert 64. Das ist deine Magic Number.