>3-2-1 Backup Regel: Warum Cloud allein nicht reicht
Datenverlust ist teuer. Warum die berühmte 3-2-1 Regel immer noch der Goldstandard ist und wie moderne Backups aussehen sollten.
- >Kein Backup, kein Mitleid? Hart, aber wahr. Synchronisation ist kein Backup.
- >Die 3-2-1-Regel: 3 Kopien, 2 Medien, 1 externer Ort.
- >Ransomware greift auch Backups an – Offline-Backups sind Lebensretter.
Sync vs. Backup: Ein tödliches Missverständnis
"Meine Daten liegen doch in OneDrive / Dropbox / Google Drive." Das hören wir oft. Aber: Löschen Sie versehentlich eine Datei, wird diese Löschung sofort synchronisiert. Fängt sich Ihr PC Ransomware ein, werden die verschlüsselten Dateien in die Cloud hochgeladen. Ein Synchronisationsdienst sorgt für Verfügbarkeit, nicht für Datensicherheit.
Die 3-2-1 Regel erklärt
3 Kopien Ihrer Daten
Das Original zählt mit. Mindestens zwei weitere Kopien sind nötig.
2 verschiedene Medien
Festplatte und NAS? Gut. Nur zwei USB-Sticks? Riskant. Unterschiedliche Technologien verringern das Ausfallrisiko.
1 Kopie extern (Offsite)
Bei Feuer, Diebstahl oder Wasserschaden im Büro hilft das lokale NAS nicht. Die Cloud oder ein Band im Banktresor ist die letzte Rettung.
Ransomware: Der moderne Endgegner
Moderne Verschlüsselungstrojaner scannen das Netzwerk aktiv nach Backups und zerstören diese zuerst. Deshalb ist ein Immutability-Feature (Unveränderbarkeit) oder ein klassisches Offline-Backup (Tape, abgezogene Festplatte) essenziell.
Ein Backup, das sich nicht wiederherstellen lässt, ist keines. Testen Sie den Ernstfall regelmäßig!